Lieber ein Dach über dem Kopf als ein Kopf über dem Dach

Arbeiten im Ausland erlebt derzeit einen Boom. Massenweise strömen Schulabgänger in fremde Länder und sich dort möglichst effizient auf die spätere Berufswelt vorzubereiten oder ganz einfach eine Auszeit vom ewigen Einods des Lernens zu nehmen. Da kommt der Sprung ins kalte Wasser des Auslands gerade richtig. Ein Problem, dass sich dabei vielen stellt, ist jedoch die Planung. Klar, eine Agentur kann einem das Abnehmen, ist aber auch nicht gerade immer billig und so organisieren sich die Meisten auf eigene Faust ihren Arbeitsplatz mitsamt Unterkunft. Das Bewerben auf verschiedene Arbeitsplätze kennt man auch aus Deutschland, jedoch ist das Suchen einer Bleibe etwas ganz Anderes als die heimische Suche nach der nächsten Couch, wenn man nicht gerade Geld im Überfluss hat, um sich ein Hotelzimmer zu leisten. Prinzipiell gibt es da drei Möglichkeiten, die der orientierungslose Deutsche in Anspruch nehmen kann: die Gastfamilie, die WG oder die Mitarbeiterunterkunft.

 

Welcome to the family

Die erste Option bietet die Gastfamilie, die der ortskundige Fachmann auch als "homestay" bezeichnet. Hier wird weit mehr geboten als nur Schlafplatz und Speisen, denn die Familie, bei der man wohnt, ist üblicherweise daran interessiert, etwas mit ihrem neuen Familienmitglied zu teilen. Spannende Gespräche über die kulturellen Gepflogenheiten Englands stehen genauso an der Tagesordnung wie Sightseeing und gemeinsame Aktivitäten in der Freizeit. Auch ist die neue Familie meist an den Geschichten interessiert, die der Sprachreisende selbst von seiner Reise, Erfahrungen oder seinem Herkunftsland zu erzählen weiss.

 

Gemeinsam ist man nie allein

 Eine andere beliebte Möglichkeit für die Übernachtung während des Auslandsaufenthaltes bieten Wohngemeinschaften. Gemeinsam mit anderen Sprachreisen bezieht man hier also eine Unterkunft und teilt sich die Kosten. Nebenbei kommt man in den Genuss von Gesellschaft anderer Gleichaltriger, die ähnliche Interessen haben und ebenfalls aus einem anderen Land stammen. So knüpft man direkt erste Freundschaften und ist von Anfang an nicht nur auf sich alleine gestellt.

 

Mitarbeiter als Mibewohner

Die letzte Option, die sich dem jungen Sprachreisenden bietet, ist die sogenannte Mitarbeiterunterkunft. Bei bezahlten Auslandsaufenthalten wird diese vom Arbeitgeber gestellt und dem Gastarbeiter gegen einen kleinen Obulus zur Verfügung gestellt.

 

 

21.4.16 20:05

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